Mummert + Partner: UMTS wird noch teurer als erwartet
Studie: Unternehmen bekommen UMTS-Last nicht in den Griff

vwd HAMBURG. Die angekündigten Kooperationen der UMTS-Anbieter in Deutschland werden nicht die erhofften Einsparungen bringen. Die größten Kostenfaktoren sind die Lizenzgebühren und der flächendeckende Aufbau der sechs Netze, schreibt die Mummert + Partner Unternehmensberatung AG am Freitag. Wirkliche Einsparungen könnten nur erzielt werden, wenn nicht jeder Anbieter ein eigenes UMTS-Netz aufbauen müsse. Genau dies forderten aber die Lizenzbedingungen. Die Regulierungsbehörde sei hier nicht zu Zugeständnissen bereit. Darüber hinaus sind den Angaben zufolge die prognostizierten Kosten von fünf Mrd Euro pro Netz unrealistisch niedrig.

UMTS werde noch teurer als bisher erwartet. In Deutschland werde ein Zusammenschluss der UMTS-Anbieter nur zu geringen Einsparungen führen. Im Ausland dagegen drückten die Kooperationspläne die Preise bei den noch anstehenden Lizenzverhandlungen, da viele Telekommunikationsunternehmen ohne eigene Lizenz in das UMTS-Geschäft bei den europäischen Nachbarn einsteigen wollen. Die einst heiß begehrten Frequenzen entwickeln sich laut Mummert + Partner zu Ladenhütern. So gebe es in Belgien nur drei Bewerber für vier Lizenzen, in Frankreich seien es nur noch zwei.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%