Museumsplatz gesichert
Stichwort: High-Tech-Ballon „Spirit of Freedom“

Mit einem gewöhnlichen Heißluftballon hat Steve Fossetts riesige Silberkugel "Spirit of Freedom" wenig gemein. Sie wird nicht von Propan, sondern von einer Mischung aus Helium und Sauerstoff getragen.

dpa HAMBURG. Nur dieses Gemisch gewährleistet genügend starken Auftrieb in extremen Höhen. Auch die Größe des Fossett- Ballons mit seiner doppelten Hülle ist im wahrsten Sinne überragend: Er ist 55 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 33 Metern. Der "Spirit of Freedom" (Geist der Freiheit) hat keinen Motor und wird ausschließlich vom Wind auf Kurs gehalten. 40 Kraftstoffbehälter mit einer Kombination aus Propan- und Methangas hängen rund um die Fahrerkapsel und speisen Brenner, mit denen der Pilot sein Gefährt indirekt steuert: Durch Aufstieg oder Absenken des Ballons manövriert er sich in die jeweils günstigste Luftströmung.

Da die Brenner von einem Autopiloten geschaltet werden können, war für Fossett sogar gelegentlich ein kleines Nickerchen erlaubt. Über die genauen Kosten wird geschwiegen. Doch soll allein der Ballon mit mehr als einer Million US-Dollar (rund 1,1 Million Euro) zu Buche schlagen. Nach der Fahrt wird er einfach entsorgt. Nur die knallgelbe Fahrerkabine bleibt erhalten. Für sie wurde schon ein Ausstellungsplatz im ehrwürdigen Smithsonian Institut in Washington - dem größten Museumskomplex der Welt - reserviert.

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