Musikbranche ist schon seit langem um Konsolidierung bemüht
Bertelsmann und Sony stehen vor Musikfusion

Durch einen Zusammenschluss von Sony Music und BMG, Nummer Zwei und Nummer Fünf in der globalen Musikbranche, entstünde ein Musikkonzern, der dem Marktführer Universal Music die Top-Position streitig machen könnte. In dem Tauziehen um die Konsolidierung der schwächelnden Musikbranche hätten die beiden Konkurrenten damit die Nase vorn.

BERLIN/DÜSSELDORF. Bertelsmann und Sony legen ihre Musiktöchter zusammen. Der Gütersloher Medienkonzern und der japanische Elektronikhersteller wollen dazu ein Gemeinschaftsunternehmen aus BMG (Britney Spears, Pink, Eros Ramazotti) und Sony Music (Celine Dion, Jennifer Lopez, Aerosmith) gründen. Das bestätigten Unternehmenskreise indirekt.

Nach Informationen des "Wall Street Journal" ist die Grundsatzvereinbarung zur Fusion der Sparten bereits unterzeichnet worden. Offenbar sollen Details des Mergers noch heute bekannt gegeben werden. Die "New York Post" meldet, dass sowohl BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz als auch Sony-Music-Chairman Andrew Lack die Führung des Joint-Ventures übernehmen würden. Bertelsmann lehnte einen Kommentar ab.

Sony Music hat derzeit einen Anteil von 14,1 % am Musikmarkt und ist die weltweite Nummer zwei. BMG kommt auf 11,1 %. Nach einer Fusion könnte das neue Unternehmen Universal Music die Marktführerschaft streitig machen. Die Tochter des Medienkonzerns Vivendi Universal, hat einen Anteil von 25,9 % am weltweiten Umsatz der Musikbranche.

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