Musikunternehmen Zomba übernommen
Milliarden-Deal hievt BMG auf Platz drei

Die Bertelsmann Music Group (BMG) hat nach monatelangen Verhandlungen das weltweit größte unabhängige Musikunternehmen Zomba für 2,74 Milliarden Dollar übernommen.

HB/dpa GÜTERSLOH/NEW YORK. Wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten, wird Zomba-Chef Clive Calder von seinen Ämtern zurücktreten. BMG rückt im weltweiten Musikbusiness auf Rang drei vor.

BMG und Zomba waren bereits seit 1991 miteinander verbunden. Bertelsmann hielt 25 Prozent an der Zomba Publishing und 20 Prozent an Zomba Records. Den Rest hielt Calders Sumner Shore N.V. Nederlande. Eine Vereinbarung sah vor, dass Sumner Shore bis Ende 2002 gegenüber BMG eine Put-Option für seine Anteile an Zomba Records und Zomba Publishing ausüben konnte.

Zomba ist im Laufe der vergangenen 20 Jahre zum weltweit größten unabhängigen Musikunternehmen herangewachsen. Zum Repertoire gehören Superstars wie die Backstreet Boys, N'Sync und Britney Spears. BMG ist mit über 200 Plattenlabel in 42 Ländern aktiv. BMG-Stars sind u.a. Christina Aguilera, Dido, Whitney Houston, Alan Jackson, Alicia Keys, Pink und Carlos Santana.

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