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Mutmaßlicher Attentäter hielt sich in Philippinen auf

Auf den Philippinen wurden im Vorfeld der Attentate vorübergehend drei Personen festgesetzt, die kurz darauf wieder frei gelassen wurden. Der Name eines der Männer stand auf der Passagierliste einer Maschine, die entführt worden war.

dpa MANILA. Der Mann aus dem Sultanat Oman sei drei Tage vor dem Anschlag gemeinsam mit zwei Landsleuten festgenommen worden, als sie die US-Botschaft in der Hauptstadt Manila gefilmt hätten, sagte Präsidentensprecher Rigoberto Tiglao am Freitag. Mangels Beweisen seien die Drei aber wieder freigelassen worden, woraufhin sie am 9. September ausreisten. Der Mann mit dem Nachnamen Al-Sheihhi habe auf der Passagierliste einer der entführten Maschinen gestanden.

Eine Untersuchung des Hotelzimmers der Männer am Tag nach den Anschlägen habe widersprüchliche Ergebnisse über Sprengstoffreste ergeben, fügte Tiglao hinzu. Die Drei seien auf freien Fuß gesetzt worden, weil auf den Videoaufnahmen nichts Verdächtiges zu erkennen gewesen sei. Die Drei wohnten im "Hotel Bayview", direkt gegenüber der US-Botschaft in der philippinischen Hauptstadt.

Unterdessen verfügten die Behörden ein Ausreiseverbot gegen einen Piloten aus Saudi-Arabien, der möglicherweise ein Bruder eines der Selbstmordattentäter ist. Der Mann sei am Donnerstagabend eingereist, teilten die Einwanderungsbehörden mit. Die Ermittlungen liefen in enger Abstimmung mit den US-Strafverfolgungsbehörden.

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