Mutmaßlicher Luftpirat wollte in USA Pilotenkurs belegen
Zollbeamte ließen Atta trotz Visa-Problemen einreisen

Zollbeamte in Miami haben Mohammed Atta, einen der mutmaßlichen Luftpiraten des 11. September, trotz eines Verstoßes gegen die Visums-Pflicht im Januar dieses Jahres in die USA einreisen lassen.

afp MIAMI. Wie die Tageszeitung "Miami Herald" am Freitag berichtete, hatte Atta die maximale Aufenthaltsdauer in den USA bei einem früheren Besuch im Jahr 2000 um 32 Tage überschritten. Während eines einstündigen Verhörs erklärte Atta zudem, er wolle in den USA einen Pilotenkurs besuchen. Obwohl er nur ein Touristenvisum vorweisen konnte, das für die Teilnahme an einem solchen Kurs nicht ausreichte, genehmigten die Zollbeamten Atta am 10. Januar 2001 die Einreise. Bislang bezog das Amt für Einreise und Einbürgerung noch keine Stellung zu dem Zeitungsbericht.

Atta war vermutlich der Pilot, der am 11. September das Flugzeug in den nördlichen der beiden Türme des World Trade Centers in New York gelenkt hatte. Der mutmaßliche Attentäter studierte seit 1992 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

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