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«Muxmäuschenstill»: Bittere Satire über einen OrdnungsfanataikerDPA-Datum: 2004-07-05 09:58:00

Hamburg (dpa) - Eine bittere Satire hat TV-Schauspieler Marcus Mittermeier mit seinem ersten Spielfilm geliefert. Zusammen mit seinem Kollegen Jan Stahlberg (Drehbuch) realisierte er sein Projekt mit einem Etat von nur 40 000 Euro und heimste beim Max-Ophüls- Filmfestival insgesamt vier Preise ein.

Hamburg (dpa) - Eine bittere Satire hat TV-Schauspieler Marcus Mittermeier mit seinem ersten Spielfilm geliefert. Zusammen mit seinem Kollegen Jan Stahlberg (Drehbuch) realisierte er sein Projekt mit einem Etat von nur 40 000 Euro und heimste beim Max-Ophüls- Filmfestival insgesamt vier Preise ein.

Der Mensch ist nicht gut, sondern eher schlecht: Nach dieser These von Rousseau betrachtet der Ex- Philosophie-Student Mux (Jan Stahlberg) seine Mitmenschen und fühlt in sich den Auftrag, in seiner Umwelt für Ordnung und den Erhalt ethischer Werte zu sorgen. Mittermeier zeigt mit bösem Witz, wie Mux auf dem schmalen Grat zwischen Idealismus und moralischem Terror wandelt und dabei immer wieder übers Ziel hinausschießt.

(Muxmäuschenstill, Deutschland 2004, 89 Min., FSK ab 16, von Marcus Mittermeier, mit Jan Stahlberg, Fritz Roth, Wanda Perdelwitz)

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