"Mysteriöse Erkrankungen"
Griechenland: Virusalarm teilweise aufgehoben

Der Virusalarm in Griechenland ist teilweise aufgehoben. Lediglich zwei weitere Verdachtsfälle seien in den vergangenen 24 Stunden amtlich gemeldet worden, berichtete die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA am Freitag.

dpa ATHEN/BERLIN. Wie Gesundheitsminister Alekos Papadopoulos sagte, sollen am Montag die Kindergärten des Landes wieder öffnen. Schulen und Universitäten blieben nur wegen des griechisch-orthodoxen Osterfestes am 5. Mai weiter geschlossen, hieß es.

Nach den Worten des Ministers handelt es sich bei den mysteriösen Erkrankungen wahrscheinlich um ein Virus, das den Darm angreift, aber anschließend auch zu Herzkomplikationen führen kann. Auch wenn sich die Situation entspannt habe, müssten die Bürger weiter auf Hygiene achten. Die meisten Ärzte gehen davon aus, dass es «Coxsackie-Viren» sind, die unter anderem eine Hirnhautentzündung hervorrufen können. Die ersten Erkrankungen waren vergangene Woche bekannt geworden. Drei Menschen starben.

Das Auswärtige Amt riet trotz des Virusalarms nicht generell von Reisen in das Mittelmeerland ab. Eine Ansteckungsmöglichkeit für Touristen könne aber nicht völlig ausgeschlossen werden, teilte das Amt im Internet mit. Derzeit sei keine Reisewarnung geplant, sagte eine Sprecherin in Berlin. Das Infektionsrisiko hänge maßgeblich vom persönlichen Verhalten ab. So spielten Häufigkeit und Intensität menschlicher Kontakte eine wichtige Rolle. Beste Vorsorgemaßnahme seien persönliche Hygiene und häufiges Händewaschen.

Länderinformation des Auswärtigen Amtes im Internet

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