Nach Absatzrückgang in den USA
Daimler-Chrysler-Papiere verlieren

Nach der gestrigen Bekanntgabe des Absatzrückgangs der Marke Chrysler in den USA, haben die Papiere von Daimler-Chrysler trotz des stärkeren Dollar kräftig nachgegeben.

dpa-afx FRANKFURT. So verbilligten sich die Aktien bis Mittag um 1,56 % auf 47,96 ?. Auch der Dax gab zur gleichen Zeit um 2,19 % auf 5 093,84 Zähler nach.

"Der Absatzrückgang bei Chrysler-Modellen um 24 % im August war sehr enttäuschend", sagte Martin Haug, Analyst bei der BfG-Bank. "Man muss nun abwarten, ob dies nur ein schlechter Monat war oder ob hier ein rückläufiger Trend einsetzt." Auch habe sich das Geschäft im LKW-Segment deutlich schlechter entwickelt als erwartet. Die US-Tochter Freightliner habe vor allem mit den gesunkenen LKW-Preisen und dem konjunkturell bedingten und äußerst starken Nachfragerückgang zu kämpfen.

Als Grund für die schwachen Verkaufszahlen bei Chrysler macht der Analyst allein die schlechte Konjunkturlage in den USA verantwortlich. Die Modellpalette bei Chrysler sei hingegen auf dem neusten Stand mit deutlichem Vorsprung vor anderen US-Anbietern. "In dieser Hinsicht haben die Restrukturierungsmaßnahmen bereits gefruchtet", so der Analyst. Mit den Modellen "Voyager", "Jeep Liberty" und dem neuen "Pick Up" sei Chrysler strategisch hoffnungsvoll aufgestellt.

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