Nach Angaben des Fernsehsenders CNN:
Gefangenenrevolte bei Masar-i-Scharif praktisch niedergeschlagen

Die Revolte im Gefangenenlager bei der nordafghanischen Stadt Masar-i-Scharif ist so gut wie niedergeschlagen. Der US-Fernsehsender CNN berichtete am Dienstag, es befänden sich nur noch etwa ein Dutzend Gefangener im Aufstand.

dpa KABUL/ISLAMABAD Kurz zuvor seien amerikanische und britische Spezialeinheiten in das Lager eingedrungen. US-Kampfflugzeuge flogen erneut Bombenangriffe. Truppen der Nordallianz seien mit Panzern vorgerückt. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Seit Ausbruch der Revolte am Sonntag kamen etwa 400 Gefangene ums Leben. Viele starben bei US-Bombardierungen. Ein Amerikaner wurde getötet, fünf weitere bei US-Luftschlägen versehentlich schwer verletzt.

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen schwedischen Kameramann in der Nähe von Kundus ermordet. Nach ersten Ermittlungen handelte es sich um einen Raubüberfall. Unterdessen wurden US-Marines nahe der letzten Taliban-Bastion Kandahar in erste Kämpfe verwickelt. Kampfhubschrauber beschossen eine Panzer- und Autokolonne.

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