Nach Auto-Eskapade und Knieverletzung
Ullrich und Godefroot vertragen sich wieder

Von einem Bruch mit Jan Ullrich könne keine Rede sein, sagt Walter Godefroot nach einem klärenden Gespräch mit seinem Team-Kaptitän in Basel.

dpa BASEL. Von einem Bruch zwischen Walter Godefroot und Jan Ullrich kann keine Rede sein. In einem klärenden Gespräch haben der Telekom-Kapitän und der Team-Manager am Freitag in Basel Missverständnisse und Missstimmungen der vergangenen Tage ausgeräumt. «Jan hat einen Fehler begangen. Aber jetzt weiß ich, dass er sich dessen bewusst ist. Ich spüre bei ihm die Bereitschaft, das wieder gut zu machen. Er wird die passende Antwort auf dem Rad geben», sagte Godefroot im Anschluss an das «äußerst konstruktive Treffen» am Euro- Airport, bei dem auch Team-Sprecher Olaf Ludwig und Mannschaftsarzt Andreas Schmid anwesend waren.

Der Belgier hatte nach Ullrichs Auto-Eskapade am Freiburger Hauptbahnhof öffentlich Kritik an seinem Schützling geübt. Teilweise wurden die Aussagen Godefroots als Bruch zwischen Manager und Kapitän gedeutet - zu Unrecht wie Jan Ullrich auf der Internetseite des Teams Telekom betont. «Es war wichtig, dass wir uns zusammengesetzt haben. Von einem Vertrauensbruch kann überhaupt nicht die Rede sein. Walter hat mich zurecht kritisiert, aber er steht weiterhin zu mir», erklärte der Zeitfahr-Weltmeister.

Zum positiven Resümee dürfte auch die medizinische Einschätzung von Mannschaftsarzt Schmid beigetragen haben. «Jans Knieverletzung wird wieder vollkommen ausheilen. Es gibt keinen Zeitdruck mehr, der das verhindern könnte», sagte der Freiburger.

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