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Nach BASF-Giftgasunfall noch zehn Verletzte im Krankenhaus

rtr LUDWIGSHAFEN. Nach einem Giftgasunfall beim Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen sind von insgesamt 91 Verletzten am Donnerstagabend noch zehn Menschen im Krankenhaus behandelt worden. Es sei jedoch noch nicht klar, wie viele Menschen über Nacht in Behandlung bleiben müssten, sagte ein BASF-Sprecher in Ludwigshafen. Auch zahlreiche Kinder einer in der Nähe des Werkes gelegenen Grundschule hätten die phosphinhaltigen Abgase eingeatmet und über Atembeschwerden geklagt. Zu dem Austritt der stark riechenden Gase kam es den Angaben zufolge am Donnerstagmorgen bei der Spülung einer Produktionsanlage für Lacke.

Die Angestellten waren nach BASF-Angaben zunächst davon ausgegangen, dass sich der Gestank nur auf die unmittelbare Umgebung des Betriebes beschränke. Die Abgase seien jedoch mit dem Wind in das Industriegebiet Friesenheimer Insel und das Wohngebiet Sandhofen gelangt, wo zahlreiche Schüler einer Grundschule betroffen waren. BASF-Vorstandsmitglied Helmut Becks entschuldigte sich bei den Betroffenen für den Unfall und versprach eine genaue Aufklärung der Störung.

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