Nach Beschwerden
Toysrus.com will Datenschutz verbessern

Der US-Spielzeughändler Toys R Us will den Datenschutz auf seiner Website verbessern, nachdem dort Behördenangaben zufolge persönliche Kunden-Informationen an eine andere Firma weitergegeben wurden.

Reuters NEWARK. Die Behörden im US-Bundesstaat New Jersey, in dem Toys R Us und seine Internet-Tochter ansässig sind, hatten seit einem Jahr in dem Fall ermittelt. Zuvor war bekannt geworden, dass Kundendaten an die kalifornische Firma CoreMetrics weitergegeben worden waren. CoreMetrics untersucht das Kaufverhalten auf den Websites. Die Daten-Weitergabe verstoße gegen das Verbraucherschutzgesetz, teilte die zuständige Behörde mit.

Toysrus.com müsse seinen Kunden künftig umfassend und korrekt mitteilen, wie mit persönlichen Informationen umgegangen werde. So müsse das Unternehmen seinen Kunden auch sagen, wenn so genannte Cookies zur Ermittlung des Surf-Verhaltens im Internet auf die Festplatten der Kunden-Computer geschickt würden und wie sie dies verhindern können. Zudem zahle Toys R Us 50 000 US-Dollar an den Staat New Jersey, ohne jedoch ein eigenes Fehlverhalten einzugestehen.

Eine Sprecherin von Toysrus.com sagte, die Geschäftspraktiken des Unternehmens seien überarbeitet und im Internet veröffentlicht worden. Vor einem Gericht in Kalifornien sind noch elf Klagen gegen toysrus.com anhängig, bei denen es auch um die Verletzung des Datenschutzes geht.

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