Nach Bombendrohung
Auswärtiges Amt teilweise wieder freigegeben

Das Auswärtige Amt wurde nach der Evakuierung am Mittag nach rund zwei Stunden wieder teilweise freigegeben. Hintergründe zur Bombendrohung wurden nicht bekannt.

afp BERLIN. Das Auswärtige Amt in Berlin ist am Mittwoch wegen einer Bombendrohung kurzfristig evakuiert worden. Alle hätten das Haus sehr ruhig verlassen, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin mit. Sobald die Sicherheit wieder hergestellt sei, solle das Gebäude wieder bezogen werde. Das Auswärtige Amt sei weiträumig abgesperrt worden. Alle Mitarbeiter mussten demnach das Haus gegen 14.40 Uhr verlassen. Der Hintergrund der Bombendrohung war zunächst unklar. Im Auswärtigen Amt arbeiten im Regelfall etwa 2000 Mitarbeiter, wie viele zum Zeitpunkt der Bombendrohung im Haus waren, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) sagte mit Blick auf die Anschläge in den USA, in solchen Situationen gebe es immer auch Trittbrettfahrer. Er hoffe, die Drohung werde sich als nicht haltbar erweisen, sagte Schily vor der Bundespressekonferenz in Berlin. Nach einer anonymen Bombendrohung war bereits am Mittwochmorgen der Messeturm in Frankfurt am Main kurzfristig geräumt worden. Es handelte sich aber um einen Fehlalarm. Die Drohung war um kurz nach 09.00 Uhr eingegangen. Laut Polizei kündigten der oder die Täter eine Explosion in dem Wolkenkratzer an. Auch die Börse im Frankfurt war am Vortag bedroht und geräumt worden.

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