Nach dem 1:1 gegen Inter Mailand
Werder bleibt "Zitterspiel" nicht erspart

Eine Unachtsamkeit von Torhüter Andreas Reinke hat den SV Werder Bremen die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League gekostet.

HB BREMEN. Nach dem 1:1 (0:0) am Mittwochabend gegen Inter Mailand erwartet den deutschen Fußball- Meister in der letzten Runde am 7. Dezember beim FC Valencia ein "Zitterspiel" ums Weiterkommen. Zwar brachte Valerien Ismael die Bremer vor 36 728 Zuschauern im Weserstadion mit einem verwandelten Foulelfmeter (49.) in Führung, doch nur sechs Minuten später gelang Obafemi Martins nach einem Stellungsfehler Reinkes der Ausgleich für die bereits für die K.o.-Runde qualifizierten Italiener.

Um ebenfalls in der Königsklasse überwintern zu können, kann sich Werder in Spanien eine Niederlage mit einem Tor Differenz leisten, sofern es mindestens einen eigenen Treffer erzielt. Die letzte Chance, den Bremern dieses Bangen zu ersparen, verpasste Johan Micoud (83.), dessen Schuss aus 18 Metern knapp am Tor vorbeizischte.

Nach seiner Berg- und Talfahrt in der Liga suchte Werder gegen die in den letzten 21 Pflichtspielen ungeschlagenen Italiener lange Zeit vergeblich nach der sonst im Europacup gezeigten Form. Dirigiert von Micoud zogen die Bremer zwar ein gefälliges Kombinationsspiel auf, ließen es aber in Strafraumnähe am nötigen Durchsetzungsvermögen fehlen. In der Spitze konnten sich Miroslav Klose, der sich nach überstandener Knöchelverletzung erst 24 Stunden vor Spielbeginn einsatzfähig gemeldet hatte, und Ivan Klasnic gegen das Bollwerk der italienischen Remisspezialisten nur selten in Szene setzen.

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