Nach dem 3:1 in Bielefeld
Nürnberg gelingt praktisch der Wiederaufstieg

Nach dem deutlichen Erfolg in Bielefeld steht der 1. FC Nürnberg unmittelbar vor der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga.

HB BIELEFELD. Der Zweitliga-Tabellenführer siegte am Montagabend im Spitzenspiel beim Verfolger Arminia Bielefeld mit 3:1 (2:1) und kann drei Runden vor Saisonschluss bei neun Punkten Vorsprung und der klar besseren Tordifferenz nur noch theoretisch von den Aufstiegsrängen verdrängt werden. Nach dem Abstieg im Vorjahr kehrt der "Club" damit zum insgesamt sechsten Mal ins Fußball-Oberhaus zurück.

Vor 23 000 Zuschauern in der Schüco Arena erzielten Robert Vittek (5. Minute), Sven Müller (27.) und Jacek Krzynowek (58.) die Treffer für die Gäste, Petr Gabriel traf für die Arminia, die mit 52 Punkten vom Aufstieg träumen darf.

Im Duell der beiden derzeit besten Zweitligateams kamen die Gäste besser aus den Startlöchern. Die zuletzt vor heimischem Publikum begeisternde Arminia sah sich bereits nach fünf Minuten im Hintertreffen, als Vittek die erste Nürnberger Torchance zur überraschenden 1:0-Führung nutzte. Der Slowake profitierte bei seinem achten Saisontreffer von einer Unachtsamkeit in der Bielefelder Hintermannschaft. Noch ehe sich die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber ordnen konnten, schlug der Spitzenreiter erneut zu. Nach einem Eckball traf Müller im Nachschuss zum 2:0 für die Franken.

Die zuvor elf Spiele lang unbesiegten Bielefelder fanden lange Zeit kein Konzept gegen die selbstbewussten und offensivstarken Gäste, erst kurz vor der Pause gelang Innenverteidiger Gabriel per Kopf nach einem Freistoß von Massimillian Porcello der 1:2- Anschlusstreffer. Wegen einer Knieverletzung des anschließend ausgewechselten "Club"-Torjägers Marek Mintal waren die Gäste zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach dem Wechsel, als der überragende Krzynowek das 3:1 für den 1. FC Nürnberg erzielte. Bielefeld kam durch Torjäger Isaac Boakye, Rüdiger Kauf und Marco Küntzel noch zu guten Chancen, musste sich am Ende aber in einem guten Zweitligaspiel geschlagen geben.

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