Nach dem Bericht eines Nachrichtenmagazins
Verdacht auf Insiderhandel bei Kinowelt

ddp/vwd MÜNCHEN. Eine Gewinnwarnung der Münchener Kinowelt Medien AG vom 23. März ruft jetzt offenbar das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel auf den Plan. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner neuesten Ausgabe. Nach seinen Informationen wird die Behörde am Dienstag nach Pfingsten eine förmliche Untersuchung auf Insidergeschäfte einleiten.

In einer "ersten positiven Analyse" hätten die Kontrolleure "auffällige Abweichungen im Handelsverlauf der Kinowelt-Aktie, unmittelbar vor der als Ad-hoc-Mitteilung publizierten Warnung festgestellt", wird die Sprecherin des Amtes, Sabine Reimer, zitiert. Jetzt werde versucht, die Insider zu identifizieren. Bisher unbekannte Anleger sollen dem Bericht zufolge vor dem 23. März knapp 2,8 Millionen Aktien verkauft haben. Die im Neuen Markt notierten Aktien der Kinowelt waren am Donnerstagabend zum Börsenschluss mit einem Minus von 3,61 Prozent auf genau vier Euro aus dem Handel gegangen.

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