Nach dem Fall "Joseph"
Bundespräsident zu Besuch in Sebnitz

ap SEBNITZ. Bundespräsident Johannes Rau hat am Dienstag die durch den Fall "Joseph" in die Schlagzeilen geratene Stadt Sebnitz besucht. Er sei gekommen, weil der Name dieses Ortes seit einigen Wochen in aller Munde sei, sagte Rau bei seiner Ankunft vor dem Rathaus. Die Geschehnisse aus dem Jahre 1997 und die Medienberichte dieses Jahres hätten einen furchtbaren Schatten geworfen, den die Bürger nicht alleine tragen könnten und auch nicht sollten.

Der Verlust eines Kindes sei ein schreckliches Geschehen und für die Eltern unbegreiflich. Er wolle mit den Eltern von Joseph ebenso sprechen wie mit den jungen Menschen, die zu Unrecht beschuldigt worden seien. Auf dem Programm stehen auch Begegnungen mit dem Oberbürgermeister von Sebnitz, Mike Ruckh, und Stadträten. Die Menschen hätten ein Anrecht darauf, dass das Staatsoberhaupt in einer solchen Situation komme, betonte Rau, der vom sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf begleitet wird. Er wünsche sich, dass sein Besuch unspektakulär aber wirksam sei.



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