Nach dem Gipfeltreffen der Staatschefs
Süd- und Nordkorea nehmen Gespräche über Zusammenarbeit auf

dpa SEOUL. Nach dem Gipfeltreffen der Staatschefs Süd- und Nordkoreas im Juni haben am Sonntag ranghohe Vertreter beider Seiten Gespräche über Versöhnung und Zusammenarbeit aufgenommen. Zum Auftakt der Verhandlungen in einem Hotel in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul äußerten die beiden Delegationsleiter ihren Willen, die Vereinbarungen des Gipfels umzusetzen.

"Wir werden uns bemühen, Ergebnisse zu erzielen", sagte Südkoreas Vereinigungsminister Park Jae Kyu. Sie seien gekommen, um die gemeinsame Erklärung vom 15. Juni zu fördern, sagte der nordkoreanische Verhandlungsführer Jon Kum Jin. Die Staatschefs beider Länder unterzeichneten in Pjöngjang ein Abkommen über vertrauensbildende Maßnahmen und Schritte zur Wiedervereinigung.

In einer ersten Verhandlungsrunde am Sonntagvormittag (Ortszeit) sei der Ausbau der wirtschaftlichen Kooperation und der Austausch in verschiedenen Bereichen wie Sport und Kultur erörtert worden, hieß es aus Verhandlungskreisen. Am Nachmittag wollten die Delegationen erneut zusammen gekommen.

Die Verhandlungen des dreitägigen Ministertreffens sollten bereits am Samstag eröffnet werden. Nach der Ankunft der fünfköpfigen nordkoreanischen Regierungsvertretung hatten sich beide Seiten zunächst über die Gesprächspunkte und den Zeitplan beraten. Das Treffen bringt zum ersten Mal seit mehr als acht Jahren wieder Regierungsvertreter beider Länder in Seoul an den Verhandlungstisch.

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