Nach dem Kokain-Prozess
Daum denkt über Engagement in Deutschland nach

Fußball-Trainer Christoph Daum denkt nach dem Ende seines Kokain-Prozesses und der Trennung vom türkischen Traditionsverein Beskitas Istanbul über ein Engagement in Deutschland nach.

sid FRANKFURT/MAIN. "Wenn die Öffentlichkeit mir verzeiht, kann ich auch wieder hier arbeiten. Ich denke, jeder hat eine zweite Chance verdient. Ein erstes Angebot liegt vor", sagte der 48-Jährige in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Gerüchten zu Folge soll Zweitligist Eintracht Frankfurt an einer Verpflichtung Daums interessiert sein. Allerding will sich der Fast-Bundestrainer nicht auf seinen künftigen Arbeitsort und den Zeitpunkt eines Engagements festlegen.

"Erstens muss ich mir darüber klarwerden, ob ich schon zur neuen Saison irgendwo anfangen oder eine längere Erholungspause in Anspruch nehmen möchte. Dann lautet die Frage, wo ich künftig einen Vertrag unterschreiben werde. Das muss nicht bei einem deutschen Klub sein, das kann genausogut im Ausland sein", erklärte Daum der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der frühere Trainer der Bundesligisten 1. FC Köln, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen hatte am Montag nach fast siebenmonatiger Verhandlungsdauer als freier Mann den Gerichtssaal in Koblenz verlassen. Das Landgericht stellte nach 30 Prozesstagen das Verfahren gegen die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro ein, da der gerichtliche Gutachter eine Woche zuvor seine beiden vorherigen Expertisen überraschend zu Gunsten Daums ausgelegt hatte.

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