Nach dem Minus bei der Nasdaq
Neuer Markt rutscht deutlich ins Minus

Der Neue Markt ist am Montag etwas schwächer in die Woche gestartet. Um 11.30 Uhr stand das Aktienbarometer der 50 wichtigsten Neuer-Markt-Unternehmen, der Nemax 50, bei 1738,57 Punkten und damit 3,43 % im Minus.

dpa-afx FRANKFURT. Der Nemax All-Share sank am Montag zum Handelsbeginn ebenfalls um 2,45 % auf 1826,01 Punkte.

Ce Consumer Electronic mussten erneut Federn lassen. Die Papiere verloren fast 14nbsp;% auf 9,05 Euro. Das Unternehmen hatte am Freitag den Markt mit einer versteckten Gewinnwarnung verwirrt und daraufhin einen Kurssturz verbuchen müssen. Bereits am Freitag sackten die Anteilsscheine von ce Consumer Electronic 17,48 % auf 10,48 Euro.

Der Nürnberger Discount-Broker Consors AG startete ebenfalls im Minus. Die Papiere verloren 7,53 % auf 27,00 Euro. "Das erste Quartal war nicht gut", und der schlechte Trend des Jahresendes 2000 habe sich fortgesetzt, hatte ConSors-Vorstandssprecher Karl Matthäus Schmidt dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe) gesagt. Als Konsequenz würden etwa 100 befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, kündigte er an.

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Papiere der Online-Banken unter Druck

Zu den Gewinnern zum Wochenbeginn gehörte die United Internet AG Das Unternehmen verringerte im ersten Quartal 2001 den Verlust vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr von 10,1 Mill. Euro auf 7,4 Mill. Euro. Der Verlust pro Aktie sei damit von 0,18 Euro auf 0,13 Euro gesunken, teilte United Internet mit. Die Anleger honorierten die Nachrichten und bescherten den Papieren ein Plus von 4,11 % auf 3,85 Euro.

Die T-Online International AG bekundete gegenüber der "Financial Times" (Montagsausgabe) Interesse am Kauf der Gelbe-Seiten-Sparte DT-Medien der Muttergesellschaft Deutsche Telekom AG. Wie T-Online - Vorstandsvorsitzender Thomas Holtrop der "Financial Times" am Montag mitteilte, sei dies Teil der Strategie, die Mediensparte des Portals auszubauen. Die Aktien verloren in der ersten Handelsstunde 3,2 % auf 12,51 Euro.

Die Anteilscheine der Nemetschek AG bleiben trotz schwacher Zahlen fast unverändert bei 12,11 Euro. Der Software-Hersteller hatte im ersten Quartal 2001 das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr von 7,6 Mill. DM auf 3,7 Mill. DM halbiert. Das Unternehmen hatte zu Beginn des Börsentages mitgeteilt, dass das Nettoergebnis im Berichtszeitraum von 2,5 Mill. DM auf 0,5 Mill. DM gesunken sei. Der Umsatz habe im gleichen Zeitraum hingegen um 4,7 % auf 63,4 Mill. DM zugelegt. Allerdings bleibe das Kerngeschäft der Nemetschek AG schwierig, hieß es.

Aufwärts streben die Aktien der Brain Force Software AG. Sie legten um 2,6 % auf 9,85 Euro zu. Das Unternehmen hatte am Montag mitgeteilt, im ersten Quartal einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 672.070,59 Euro erzielt zu haben. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres sei dies eine Steigerung von 57,8 %. Der Umsatz sei um 38,4 % auf 16,9 Mill. Euro gestiegen.

Das Telekommunikationsunternehmem Pandatel stand ebenfalls weit oben auf der Verliererliste. Die Papiere verbilligten sich um 10,83 % auf 20,00 Euro. Neuigkeiten dürften nicht der Grund für den Kursverfall sein, sagte ein Frankfurter Händler. An einem umsatzschwachen Tag schlügen größere Orders grundsätzlich deutlicher zu Buche.


Absturz der

Adphos

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