Nach dem Ruder-Debakel
Boron fordert: Nachwuchs ins Boot holen

Die Ruder-Bilanz ist verheerend: So schlecht wie 52 Jahre nicht mehr. Das Rezept zur Rückkehr der deutschen Ruderer in die Weltspitze liegt für die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron auf der Hand: Eine bessere Nachwuchsintegration muss her.

Die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam) hat nach dem Debakel des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bei der olympischen Regatta in Peking eine bessere Integration des Nachwuchses gefordert. "Man muss sich die Frage stellen, warum bei uns da oben nichts ankommt", meinte die 38-Jährige. Der DRV-Nachwuchs hatte in dieser Saison bei der U23-WM fünf Titel geholt, bei der U19-WM ragte die deutsche Flotte mit acht Siegen heraus.

Boron hatte im letzten Rennen ihrer Karriere in Peking Bronze im Doppelvierer gewonnen. Dazu verzeichneten die deutschen Ruderer lediglich eine Silbermedaille in den 14 Klassen und beklagten die schlechteste Olympia-Bilanz seit 52 Jahren. "Hoffentlich kommen im Herbst alle an einem großen Tisch zusammen und reden über die Situation", sagte Boron.

© SID

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