Nach dem Spiel England gegen Australien
Blatter strebt Regeländerung an

FIFA-Präsident Joseph Blatter will die Anzahl der Auswechslungen bei Freundschaftsspielen auf fünf beschränken.

HB/dpa LONDON. Diesen Vorschlag will der Vorsitzende des Fußball-Weltverbandes (FIFA) beim International-Board vorbringen, das die Regeln festlegt. Den Anstoß dafür gab die Partie zwischen England und Australien am 12. Februar, in der Englands Nationalcoach Sven-Goran Eriksson in der zweiten Halbzeit eine komplett neue Aufstellung aufs Feld schickte. Das Spiel sei eine "Farce" gewesen, sagte Blatter dem englischen Fernsehsender BBC.

"Es ist falsch. Dann ist es besser nicht zu spielen", so Blatter. Es sei nicht korrekt gegenüber dem Gegner und schon gar nicht gegenüber dem zahlenden Publikum. Blatter sagte, die FIFA werde beim International-Board eine Regeländerung beantragen, damit so etwas nicht nochmal passiert.

Eriksson wehrte sich gegen Blatters Vorwürfe. "Wenn ich David Beckham oder Michael Owen 90 Minuten spielen lassen, weiß ich nicht, ob ich das Beste für sie und für England tue", sagte der Schwede. Die Belastungen für die Stars seien sowieso schon sehr hoch, sie dann 90 Minuten spielen zu lassen, sei nicht fair. "In diesem Job wird man immer kritisiert, egal was man tut", meinte Eriksson.

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