Nach den Terroranschlägen
Bangladesch: Suche nach weiteren Bomben

Nach den Terroranschlägen mutmaßlicher moslemischer Extremisten auf vier Kinos in Bangladesch mit 18 Todesopfern suchen die Behörden nach weiteren Bomben.

HB/dpa DHAKA. Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem am Sonntag in einem Kino in der Stadt Gaibandha eine nicht explodierte Bombe gefunden worden war, wie die Zeitungen in Bangladesch am Montag berichteten. In Mymensingh, dem Ort der Anschläge vom Samstag, hissten die Einwohner aus Trauer um die Toten schwarze Flaggen und gingen barfuß.

Die Terroristen hatten zeitgleich in allen vier Kinos von Mymensingh Bomben explodieren lassen, als die Vorführsäle mit insgesamt 2000 Menschen voll besetzt waren. Die Awami-Liga von Oppositionsführerin Sheikh Hasina warf Premierministerin Khaleda Zia vor, den Terroranschlag für Aktionen gegen ihre politische Gegner zu nutzen. Zu den 22 Menschen, die von der Polizei zu Verhören festgenommen wurden, zählten zwei führende Awami-Politiker.

Zia sagte, die Anschläge könnten von internationalen Terrorgruppen begangen worden sein. Mehrere Minister schlossen lokale Extremisten als Täter nicht aus und widersprachen zugleich Vermutungen, das Terrornetzwerk El Kaida stecke hinter den Bombenattentaten.

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