Nach der Bush-Rede: Russland will keine neue Irak-Resolution

Nach der Bush-Rede
Russland will keine neue Irak-Resolution

Russland sieht "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" keine Notwendigkeit einer neuen Resolution des UN-Sicherheitsrates zum Irak. Das sagte der russische Vizeaußenminister Juri Fedotow am Freitag in Moskau.

HB/dpa MOSKAU. Wenige Stunden zuvor hatte US-Präsident George W. Bush den Weltsicherheitsrat ultimativ aufgefordert, den Irak unverzüglich zur Abrüstung zu zwingen. Bush sagte im Weißen Haus, er würde eine zweite Irak-Resolution begrüßen und unterstützen.

Fedotow erklärte nach Angaben der Agentur Interfax: "Die nächsten Schritte des UN-Sicherheitsrates zum Iak werden von den Berichten der Leiter von UNMOVIC und IAEO, Hans Blix und Mohammed el Baradei, abhängen nach ihrem Besuch in Bagdad an diesem Wochenende." Danach sei im Prinzip die Annahme einer oder sogar mehrerer Resolutionen möglich. Sie sollten "das Irak-Problem jedoch lösen und nicht verkomplizieren", sagte Fedotow. Der Irak müsse besser mit den Waffenkontrolleuren der Vereinten Nationen und der Internationalen Atomenergiebehörde kooperieren.

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