Nach der Bush-Rede
Tabilban verweigern weiterhin Auslieferung von bin Laden

Die afghanischen Taliban haben auch nach der Rede von US-Präsident George W. Bush die Auslieferung des mutmaßlichen Terroristenführers Osama Bin Laden verweigert.

dpa ISLAMABAD. Die afghanischen Taliban haben auch nach der Rede von US-Präsident George W. Bush die Auslieferung des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden verweigert. Es sei nicht möglich, bin Laden auszuliefern, sagte der Taliban-Botschafter in Pakistan, Abdul Salam Saif, am Freitag. "Wir würden den Islam beleidigen, wenn wir Osama an Amerika übergeben oder aus Afghanistan ausweisen", sagte Saif. Das berichtete die in Pakistan ansässige afghanische Nachrichtenagentur AIP.

Bush hatte vor dem Kongress gefordert, die Taliban müssten bin Laden und seine Helfer ausliefern. "Sie werden die Terroristen ausliefern oder ihr Schicksal teilen", hatte Bush gesagt. Am Donnerstag hatten die Religionsführer Afghanistans lediglich beschlossen, Bin Laden zum freiwilligen Verlassen des Landes aufzufordern, ohne ihm eine Frist zu setzen.

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