Nach der Fusion mit dem Schwesterkonzern Dywidag
Walter Bau strebt 2002 ausgeglichenes Ergebnis an

Der Walter Bau-Konzern strebt nach der Fusion mit dem Schwesterkonzern Dywidag für das kommende Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis an. In diesem Jahr werde die Bilanz nochmals schlecht ausfallen, sagte der Gründer und Aufsichtsrat der Baugruppe, Ignaz Walter .

dpa MÜNCHEN. "Die Kosten für die Fusion sind weit höher als angenommen". Im Gegenzug seien aber auch die Einsparungen "gigantisch". Für das übernächste Jahr werde ein positives Ergebnis erwartet. "Die neue Firma ist jetzt gut für die Zukunft aufgestellt", sagte Walter am Mittwochabend im Münchner Club Wirtschaftspresse.

Im ersten Halbjahr war in dem Augsburger Konzern wegen der andauernden Flaute in der Baubranche ein operativer Verlust von rund 60 Mill. Euro entstanden. Die Gesamtleistung sank um 3,1 % auf 1,9 Mrd. Euro. Die Aktionäre hatten dem Zusammenschluss der Dyckerhoff & Widmann AG (Dywidag) mit der Walter Bau-AG (Augsburg) im Juni zugestimmt. Durch die Verschmelzung entstand einer der größten Baukonzerne Europas mit fast 24 000 Beschäftigten und einer Gesamtleistung von voraussichtlich rund 8,5 Mrd. DM.

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