Nach der Kamps-Übernahme
Barilla droht viel Ärger

Bäckermeister Kamps hat seinen Meister gefunden: Guido Barilla. Statt einer sich möglicherweise über Monate hinziehenden Abwehrschlacht wie 2000 zwischen Vodafone und Mannesmann, erlebten die Aktionäre bei der Übernahme des größten europäischen Backkonzerns durch den italienischen Nudelweltmeister nur ein einwöchiges Verbalscharmützel.

mbr DÜSSELDORF. Rund 1,8 Milliarden Euro legt Barilla auf den Tisch. Ein hoher Preis für die Expansion mit vielen Risiken. Vor allem die immer wieder bei solchen Großdeals beschworenen Synergievorteile muss man mit der Lupe suchen. Denn noch ist nur unscharf erkennbar, was Barilla mit Kamps vorhat. Zunächst soll unter der alten Kamps-Führung alles so bleiben wie es ist, sagte Guido Barilla. Doch schon bald, das erwarten viele Branchenexperten, dürften sich die Italiener als erstes vom schwierigen Filialgeschäft trennen.

Die Bäckereien bergen viel Ärgerpotenzial. Schon Kamps musste sich mit unzufriedenen Franchisenehmern bis vors Gericht herumschlagen. Warum sollten sich die Italiener damit abplagen? Mit einem Geschäft, von dem sie nichts verstehen.



Mehr über die Gefahren, die die Übernahme mit sich bringt, lesen Sie am Donnerstag in der WirtschaftsWoche. Kennen Sie schon das Mini-Abo?



Quelle: WirtschaftsWoche

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