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Nach der kleinen Schneiderin: Dai Sijies neuer Held heißt "Professor Muo"

München (dpa) - Mit "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" wurde der 1954 in China geborene Dai Sijie weltbekannt. Das wunderbar ironische Werk über die Zeit der Kulturrevolution ist mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt worden und wurde auch erfolgreich verfilmt.

München (dpa) - Mit "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" wurde der 1954 in China geborene Dai Sijie weltbekannt. Das wunderbar ironische Werk über die Zeit der Kulturrevolution ist mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt worden und wurde auch erfolgreich verfilmt.

Dai Sijies neuer Roman "Muo und der Pirol im Käfig" soll an diesen Erfolg anknüpfen, dem Werk fehlt aber die Frische des Debüts, das auch noch autobiografische Züge trägt. Professor Muo ist ein sehr scheuer Zeitgenosse und alles andere als attraktiv. Als Traumdeuter und Psychoanalytiker nimmt MuoTeil am Leben schöner Frauen, doch als er selbst die Abgründe der Liebe erfährt, hilft im sein großes Wissen aus den Lehrbüchern nicht im mindesten weiter. Auch in diesem zweiten Roman blitzt zwischen den Zeilen der unvergleichlich charmante Witz des Schriftstellers hervor.



Dai Sijie

Muo und der Pirol im Käfig

Piper Verlag, München

390 S. Euro 19,90

ISBN 3-492-04624-X

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