Nach der Pause war das Spiel für Alba ein Debakel
Alba Berlin ist entthront

Alba Berlin hat in eigener Halle gegen GHP Bamberg mit 68 zu 93 Punkten verloren. Damit ist der Verein nach sieben Meistertiteln in Serie erstmalig nicht im Endspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft.

HB BERLIN. Im entscheidenden fünften Halbfinal-Spiel verlor der Titelverteidiger am Dienstagabend in eigener Halle gegen GHP Bamberg mit 68:93 (34:53) und verpasste damit auch die Qualifikation für die EuroLeague in der kommenden Saison.

Mit einem katastrophalen zweiten Viertel (16:32) hatte sich der Serienmeister vor 8 861 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling- Halle schon bis zur Pause aller Chancen beraubt. Die Bamberger trafen in dieser Phase aus allen Lagen, verwandelten acht ihrer zwölf Distanzwürfe und konnten die Berliner Fehler im Angriff immer wieder zu leichten eigenen Punkten nutzen. Allein Nationalspieler Steffen Hamann steuerte bis zur Halbzeit 18 Punkte bei.

Nach der Pause gestaltete sich das Geschehen für Alba zum Debakel, Bamberg demontierte den Meister nach Belieben. Vor dem letzten Viertel lag der Titelverteidiger bereits mit 32 Punkten im Rückstand und produzierte massenhaft Fehler. Die Bamberger beschränkten sich auf die Verwaltung ihres komfortablen Vorsprungs und greifen nach der Vizemeisterschaft 2003 zum ersten Meistertitel ihrer Club-Geschichte.

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