Nach der Restrukturierung
Schaltbau nach neun Monaten mit schwarzen Zahlen

Reuters MÜNCHEN. Der Verkehrstechnik Schaltbau AG-Konzern hat nach der eingeleiteten Konzern-Restrukturierung in den ersten neun Monaten 2000 schwarze Zahlen geschrieben. Der Überschuss habe in den Monaten Januar bis September dieses Jahres bei 12,1 Mill. DM gelegen, nach einem Fehlbetrag von 22,7 Mill. DM im Vorjahreszeitraum, teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit. Wegen des Verkaufs von verlustbringenden Bereichen und der Weidener PFA Partner für Fahrzeug GmbH-Ausstattung sei der Umsatz auf 440,5 Mill. DM von 540 Mill. im Vorjahr zurückgegangen. Die verbleibenden Bereiche hätten jedoch ein Umsatzplus von rund 24 Mill. DM erwirtschaftet.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) betrug den Angaben zufolge 12,9 Mill. DM nach einem Minus bei 10,1 Mill. DM in den ersten neun Monaten 1999. Der Personalaufwand sei auf 148 (192) Mill. DM, der Materialaufwand auf 211 (296) Mill. DM gesunken.

Im vergangenen Jahr war die Schaltbau AG Existenz bedrohend in die Verlustzone geraten. Das Restrukturierungsprogramm werde weiter erfolgreich umgesetzt, teilte der Konzern mit. Deshalb erwarte man auch im vierten Quartal ein positives Ergebnis. Die gute Konjunkturlage und anstehende Investitionen bei der Schienenverkehrstechnik stimmten optimistisch, hieß es in der Pflichtmitteilung. Nächstes Ziel sei es, die Ertragskraft zu stärken und die Verschuldung abzubauen.

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