Nach der Übernahme der Schmidt-Bank
Consors arbeitet weiter wie bisher

Nach der Übernahme den Großaktionär Schmidt-Bank durch ein Banken-Konsortium, soll das Geschäft der Nürnberger Direktbank Consors wie bisher weiter laufen. "Die Geschäfte der Consors Discount AG-Broker laufen uneingeschränkt und unabhängig wie bisher weiter", teilte Consors am Montag in Nürnberg mit

dpa-afx NÜRNBERG. Erst am Sonntag hatte der Bundesverband deutscher Banken die Gründung einer Auffanggesellschaft zur Rettung der angeschlagenen Schmidt-Bank bekannt gegeben. Das oberfränkische Bankhaus solle unter Trägerschaft der Hypo-Vereinsbank, der Commerzbank, der Deutschen Bank, der Dresdner Bank sowie der Bayerischen Landesbank-Girozentrale neu strukturiert werden. Die Familie Schmidt werde als bisheriger Hauptaktionär des 173 Jahre alten Traditionshauses ihre Anteile von 65 % an die neue Gesellschaft abgeben. Bank-Chef Karl Gerhard Schmidt hatte das Rettungskonzept begrüßt.

Zur genauen wirtschaftliche Situation der SchmidtBank hatten sich auf Anfrage weder die Bank selbst noch der Verband geäußert. In Medienberichten war in der vergangenen Woche spekuliert worden, die Schmidt-Bank habe durch die Überwertung ihrer Anteile am Direkt-Broker Consors eine Wertberichtigungsbedarf von 400 Mill. ?.

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