Nach der Übernahme des US-Unternehmens MetroLine
Tepla korrigiert Gewinnprognose nach unten

Die am Neuen Markt notierte Tepla AG hat nach der Übernahme des US-Unternehmens MetroLine ihre Umsatzprognose für das laufende Jahr nach oben, die Gewinnprognose aber nach unten korrigiert. Wegen der durch den Zukauf anfallenden Kosten und Goodwill-Abschreibungen rechne TePla nun mit einem Jahresüberschuss 2000 von 1,5 Mill. DM statt zuvor 2,1 Mill. DM, teilte das auf Plasma-Systeme für die Halbleiter-Industrie spezialisierte Unternehmen am Mittwoch mit.

Reuters FRANKFURT. Die Umsatzplanung werde aber um 30 % auf 32,5 Mill. DM angehoben. In den ersten neun Monaten 2000 verzeichnete TePla ein Umsatzplus von 30 % auf 15,8 Mill. DM und einen Fehlbetrag von 247 000 DM.

Am Neuen Markt fielen die TePla-Aktien nach der Veröffentlichung um mehr als sieben Prozent auf neun Euro. Die Titel waren schon bei der Vorlage der Halbjahreszahlen zeitweise um mehr als 15 Euro eingebrochen, nachdem das Unternehmen wegen höher Investitionen in die Forschung und Personal einen Fehlbetrag ausgewiesen hatte. Im vergangenen Jahr hatte TePla in den ersten neun Monaten noch einen Überschuss von 1,46 Mill. Euro verzeichnet.

Allein der Aufwand bei Forschung und Entwicklung habe sich gegenüber der Vorjahresperiode bis September 200 auf 1,825 Mill. DM fast verdoppelt, teilte TePla weiter mit. Hinzu kämen die Anlaufkosten für Tochter TePla France und der amerikanischen TePla Inc. Die Integration der MetroLine laufe allerdings besser als erwartet, erklärte TePla-Chef Friedrich Meyer. "Die positiven Synergien des Zusammenschlusses werden sich im Umsatz und im Ergebnis des vierten Quartals 2000 widerspiegeln.

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