Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt
Schill tritt nicht zur Bundestagswahl an

Der Hamburger Innensenator und Parteigründer Ronald Schill will nicht zur Bundestagswahl im September antreten.

WiWo/ap HAMBURG. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir unter fünf Prozent fallen und damit dem konservativen Lager noch Stimmen wegnehmen, ist nach dem Ergebnis in Sachsen-Anhalt zu groß", sagte Schill am Montag auf einer Pressekonferenz in Hamburg. Die Schill-Partei in Sachsen-Anhalt war am Sonntag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis mit 4,5 Prozent der Stimmen am Einzug in das Landesparlament gescheitert.

Schill erklärte, er persönlich werde nicht für die Bundestagswahl zur Verfügung stehen. Zusammen mit fünf anderen Mitgliedern des Bundesvorstandes wolle er in dem Gremium eine Empfehlung einbringen, auch als Partei auf die Teilnahme zu verzichten. Die endgültige Entscheidung soll am 11. Mai ein Bundesparteitag treffen.

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