Nach der Wahlschlappe
FDP-Vorstand in Hamburg tritt zurück

Nach der schweren Niederlage bei der Hamburg-Wahl zieht die FDP in der Hansestadt ihre Konsequenzen. Die Neuwahl des Landesvorstands findet im März statt.

HB HAMBURG. Mit einem Ergebnis von 2,8 Prozent hat die FDP bei der Wahl am Sonntag den Wiedereinzug ins Parlament verfehlt. Daher beschloß der Landesvorstand am Montag den Rücktritt. Der Landesvorsitzende Leif Schrader erörterte die Entscheidung: Der Vorstand halte es für notwendig, sich nach einer derartig schweren Niederlage erneut zur Disposition zu stellen.

Seine Leitungsfunktion hatte Schrader erst seit dem 11.Januar inne. Als Nachfolger des Bildungssenators Reinhard Soltau wollte er die Partei durch inhaltliche und strukturelle Veränderungen in die Zukunft führen. "Vor dieser Verantwortung werde ich mich nicht drücken", nahm Schrader Stellung. Er werde sich erneut um das Amt des Landesvorsitzenden bewerben.

Bis zu den Neuwahlen des Landesvorstands üben die zurückgetretenen Mitglieder ihre Ämter geschäftsführend weiter aus. Weitere Konsequenzen sollen auf dem Landesparteitag am kommenden Dienstag diskutiert werden.

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