Nach der Wiederaufnahme der Flüge normalisieren sich Post- und Reiseverkehr
Reiseveranstalter starten US-Programme wieder

Die großen deutschen Reiseveranstalter haben ihre nach den Terroranschlägen in den USA gestoppten US- Programme weitgehend wieder gestartet. Auch der Postverkehr wurde inzwischen wieder vollständig aufgenommen.

dpa/vwd HANNOVER/FRANKFURT. Die TUI werde die Reisen in die Vereinigten Staaten am Donnerstag wieder aufnehmen, sagte ein Sprecher am Dienstag in Hannover. Bei den zum Thomas Cook-Konzern gehörenden Marken sei das Programm bereits am Samstag nach der Wiederöffnung des amerikanischen Luftraums angelaufen, sagte eine Sprecherin in Oberursel bei Frankfurt. Der zur Rewe-Gruppe gehörende USA-Spezialist DERTour (Frankfurt) wickelt bis auf die Stadt New York ebenfalls alle Reisen wieder ab.

Wann New York wieder ins Programm aufgenommen werde, müsse anhand der aktuellen Situation entschieden werden, sagte Antje Günther von DERTour. Das hänge auch von den Rücktrittsquoten ab. Einige Reisen würden nur mit einer gewissen Mindestzahl an Teilnehmer gemacht.

Die Veranstalter hatten nach den Anschlägen in New York und Washington ihre Programme ausgesetzt. Gleichzeitig gaben sie den Kunden zwei Wochen oder bis Ende September die kostenlose Möglichkeit des Rücktritts oder der Umbuchung. Bei DERTour trat jeder vierte Reisende zurück, sagte Günther. Bei der TUI und bei Thomas Cook wurden keine Zahlen genannt. Thomas Cook-Sprecher Nina Dumbert sagte, den Anrufern bei der eigens eingerichteten Hotline sei es in erster Linie um Informationen gegangen. Eine Welle von Rücktritten habe es aber nicht gegeben.

Postverkehr mit USA wieder aufgenommen

Auch der in Folge des gestoppten Flugverkehrs entstandene Stau an Briefen und Paketen ist inzwischen abgebaut. Das teilte die Deutsche Post AG, Bonn, am Dienstag. Die Fracht sei in den vergangenen Tagen versandfertig bearbeitet worden, um mit Lockerung des Flugverbots sofort auf den Weg gebracht zu werden. Man habe bevorzugt Frachtflugzeuge der Konzerntochter DHL eingesetzt, die als erste wieder in die USA hätten fliegen dürfen. Am Wochenende seien zusätzlich Frachtkapazitäten gemietet worden. Auch innerhalb der USA habe sich bei DHL und der Konzerntochter Danzas das Geschäft weitgehend normalisiert.

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