Nach einem Zeitungsbericht
Lernout schließt nach Finanzskandal asiatische Töchter

vwd BRÜSSEL. Lernout & Hauspie Speech Products NV, Ieper/Burlington, hat einen Restrukturierungsplan erarbeitet, der die Schließung der südkoreanischen und singapurischen Niederlassungen und die Streichung von 1 144 Stellen vorsieht. Wie das "Wall Street Journal" in seiner Dienstagsausgabe berichtet, wird der belgische Entwickler von Spracherkennungssoftware darüber hinaus Vermögensteile verkaufen. Am Freitag bewilligte ein Gericht Gläubigerschutz für Belgien, das Forderungen für sechs Monate vom Unternehmen fernhält. In den USA steht das Unternehmen bereits unter Gläubigerschutz.

Lernout-Vorstandsmitglied John Duerden sieht in der Umstrukturierung die Chance, ein effizientes, profitables Unternehmen zu schaffen. Nach einem "erheblichen Verlust" 2000 erwartet er für 2001 einen Betriebsverlust von 25 Mio $. Ab 2002 werde das Unternehmen wieder profitabel arbeiten. Der Plan ist eine Reaktion auf den Bilanzierungsskandal vom vergangenen Jahr. Externe Bevollmächtigte haben dem Zeitungsbericht zufolge dem Unternehmen nach Durchsicht der Bücher die Revision von 182 Mill. $ des Umsatzes in Korea von 1999 und 2000 empfohlen. Ein weiterer zweistelliger Millionenbetrag aus Umsätzen der Niederlassung Singapur werde noch geprüft.



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