Nach einer Aussprache
"Waldi" darf wieder ins Fernsehen

Die Sendepause für Waldemar Hartmann ist vorbei: Die Differenzen zwischen der ARD und ihrem Fußball-Reporter sind ausgeräumt.

HB MÜNCHEN. Nach einer vor kurzem angeordneten Sendepause für Hartmann erklärte ARD - Sportkoordinator Hagen Boßdorf nach einer Aussprache am Donnerstag, dass der Fußball-Reporter im September auf den Bildschirm zurückkehren solle. "Die ARD hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass man die spezielle Farbe, die Waldemar Hartmann dem Sportprogramm des Ersten gibt, nicht missen möchte", sagte Programmdirektor Günter Struve.

Bei dem Gespräch zwischen Struve, Boßdorf und Hartmann ging es auch "um die missverständlichen und im Ergebnis teilweise unzutreffenden Äußerungen, die Waldemar Hartmann gegenüber der Öffentlichkeit abgegeben hat", teilte die ARD mit. "Fehlinterpretationen, die sich daraus ergeben haben, bedauert Hartmann mittlerweile."

Hartmann arbeitet seit vielen Jahren als freier Mitarbeiter für den Bayerischen Rundfunk. Hintergrund seiner nun wieder aufgehobenen Suspendierung war ein Streit um das "Top-Spiel" der Bundesliga in der ARD -"Sportschau". Hartmann hatte diese Partie in der vergangenen Saison aus dem jeweiligen Stadion moderiert. In dieser Spielzeit ist das Format auf Wunsch der Redaktion abgeschafft worden. Der Reporter, der vor einem Jahr das fast schon legendäre Interview mit Ex-DFB - Teamchef Rudi Völler bei dessen Wut-Ausbruch auf Island führte, hatte diese Maßnahme in der Öffentlichkeit kritisiert. Daraufhin war ihm eine vorübergehende Sendepause verordnet worden.

Nach Angaben eines ARD-Sprechers soll das "Top-Spiel" der Woche aber nicht generell abgeschafft werden, sondern nur dann zu sehen sein, wenn es eine Begegnung gebe, die auch diesen Namen verdiene, wie zum Beispiel Bayern München gegen Werder Bremen.

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