Nach einer Serie von Rückschlägen
Geschäftsführer Gasser verlässt „Süddeutsche Zeitung“

Der Süddeutsche Verlag hat mitgeteilt, dass der 53 Jahre alte Hans Gasser auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheide.

Reuters FRANKFURT. Der Geschäftsführer der "Süddeutschen Zeitung", Hans Gasser, verlässt den Verlag zum Ende des Monats.

Der 53-Jährige scheide auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus, teilte der Süddeutsche Verlag am Mittwoch mit. Gasser verantwortete seit Juli 2001 die Geschäfte der Süddeutsche Zeitung GmbH und musste in dieser Zeit einige Rückschläge hinnehmen. Wegen einbrechender Anzeigeneinnahmen rutschte der Süddeutsche Verlag in die roten Zahlen und versucht mit Einsparungen, dem Abbau von Stellen und dem Verkauf von Randaktivitäten wieder in die Gewinnzone zu kommen. Die Süddeutsche Zeitung musste im Zuge der Restrukturierung ihre Berlin-Seite, das preisgekrönte Jugendmagazin "jetzt" und den Regionalteil in Nordrhein-Westfalen einstellen.

Gassers Funktion werde übergangsweise Klaus Josef Lutz, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, zusätzlich zu seinen Aufgaben übernehmen. Vor seiner Tätigkeit bei der "Süddeutschen Zeitung" war Gasser Geschäftsführer unter anderem bei den Regionalzeitungen "Mainpost" und dem "Münchener Merkur". Im Dezember hatte bereits Dirk Refäuter, Sprecher der Geschäftsführung des Süddeutschen Verlags, seinen Posten räumen müssen.

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