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Nach Einladung stets revanchieren

Auf eine private Einladung sollte immer eine Gegeneinladung folgen. „Damit zeigt man, dass man nicht nur nimmt, sondern gern auch gibt“, sagt Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International in Bielefeld.

dpa/gms BIELEFELD. Auf eine private Einladung sollte immer eine Gegeneinladung folgen. "Damit zeigt man, dass man nicht nur nimmt, sondern gern auch gibt", sagt Inge Wolff, Vorsitzende des Arbeitskreises Umgangsformen International in Bielefeld.

Die Gegeneinladung müsse nicht kurzfristig realisiert werden, etwa schon innerhalb der nächsten vier Wochen. Und der Eingeladene müsse sich auch nicht in gleicher Form revanchieren.

"Wer selbst nicht gern kocht, kann auf ein Abendessen auch mit einer Einladung ins Restaurant oder zum Kaffee mit Selbstgebackenem reagieren", sagt Inge Wolff. Ungefähr gleichwertig sollte die Revanche allerdings sein: "Auf ein Fünf-Gänge-Menü eine Einladung zu einem Glas Wein folgen zu lassen, ist nicht verhältnismäßig."

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