Nach Entsendung eines US-Flugzeugträgers
Nordkorea fühlt sich provoziert

Nordkorea hat die Entscheidung der USA zur Entsendung eines Flugzeugträgers in die Gewässer um die koreanische Halbinsel kritisiert. Die "USS Carl Vinson" wird zur Teilnahme an einem derzeitigen Großmanöver von Streitkräften der USA und Südkoreas im Süden der Halbinsel erwartet.

HB/dpa SEOUL. Durch das Manöver und die Gegenwart des Kriegsschiffes würde die Lage in der Region "so gespannt, dass ein Atomkrieg in jedem Augenblick ausbrechen kann", hieß es am Mittwoch in einem Bericht der amtlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA.

Nordkorea hatte in den vergangenen Wochen den USA bereits mehrfach unterstellt, die gemeinsamen Truppenübungen in Südkorea als Vorbereitungen zu einem Krieg gegen das kommunistische Land zu nutzen. Die Entsendung des Flugzeugträgers zeige, dass Washington "eine Gelegenheit abwarte, um einen Erstschlag gegen die Atomanlagen in der Volksrepublik (Nordkorea) auszuführen", hieß es in dem KCNA-Bericht. Die geplante Teilnahme des Schiffes an dem einmonatigen "Foal Eagle"-Manöver in Südkorea war bereits vor dem Beginn der Übungen Anfang März bekannt.

Die Spannungen auf der Halbinsel wegen Nordkoreas Atomprogramms hatten sich nach einem militärischen Zwischenfall Anfang März deutlich verschärft, als nordkoreanische Abfangjäger ein US- Spionageflugzeug über dem Japanischen Meer verfolgt hatten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%