Nach Eroberung von Tora Bora
US-Truppen jagen fliehende El-Kaida-Kämpfer

Bin Ladens Kämpfer haben sich in kleine Gruppen aufgespalten und halten sich in den Bergen versteckt. Der Aufenthaltsort des Terroristenchefs bleibt weiter unklar.

dpa ISLAMABAD. Nach der Eroberung der Höhlenverstecke von Tora Bora in Afghanistan suchen Truppen aus den USA und Großbritannien nun nach 2000 geflohenen El Kaida-Terroristen. Ein Reporter des britischen Senders BBC berichtete am Montag, die Kämpfer Osama bin Ladens hätten sich in kleine Gruppen aufgespalten und hielten sich in den Bergen von Tora Bora auf. Ob auch der Terroristenanführer Bin Laden selbst noch dort ist, war unklar.

Auch afghanische Kämpfer lokaler Paschtunenmilizen, die die Höhlen am Sonntag erobert hatten, beteiligten sich an der Suche. Kommandeure der Paschtunen hielten es für möglich, dass Bin Laden und viele seiner Kämpfer nach Pakistan geflohen seien.

Die BBC berichtete von erbitterten Kämpfen zwischen US-Soldaten und El Kaida-Terroristen. Es sei schwer, die fliehenden Kämpfer bin Ladens zu verfolgen, da das Gelände zum Teil vermint sei. US-Soldaten seien auf Bergspitzen stationiert worden, um die Region zu überwachen. Außerdem hätten die USA mehr Flugzeuge herangeholt, die bei der Suche helfen sollen.

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