Nach ersten Untersuchungen
Brief für US-Notenbank positiv auf Anthrax getestet

Der erste Test eines Briefs in der Poststelle der US-Notenbank auf Milzbrand ist nach einem Bericht des US-Senders CBS positiv ausgefallen. Die Sendung sei in einer Poststelle außerhalb des Hauptgebäudes der Zentralbank eingegangen, sagte Fed-Sprecherin Michelle Smith.

dpa WASHINGTON. Der Brief sei in einem Kasten mit insgesamt 150 Briefen gefunden worden. Ob der einer der Briefe wirklich Milzbrandsporen enthalte oder ob die Post mit einem anderen verseuchten Brief in Kontakt gekommen sei, wird nach offiziellen Angaben überprüft.

Die US-Bundeskriminalpolizei FBI und die Führung der Notenbank seien von dem Fund am späten Donnerstagabende unterrichtet worden. An wen der fragliche Brief gerichtet war, wurde nicht mitgeteilt. Die Angestellten, die die Sendung weitergeleitet hätten, seien durch Handschuhe geschützt gewesen, berichtete der Sender.

Die Notenbank werde am Freitag geöffnet. Eine für Freitag geplante öffentliche Vorstandssitzung sei jedoch abgesagt worden. Nachdem Anthraxbriefe an den Mehrheitsführer im US-Senat Tom Daschle entdeckt worden seien, seien die Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Post der Zentralbank erhöht worden, hieß es weiter.

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