Nach EU-Bußgeld
Post-Aktie leicht über Allzeittief

Die Aktien der Deutschen Post AG haben sich am zweiten Tag ihrer Notierung im Dax nach der Verhängung eines Bußgelds durch die EU leicht von ihrem kurz zuvor erreichten Allzeit-Tief erholt. Die Papiere notierten am Dienstagmittag mit 21,15 ? mehr als 3,3 % unter ihrem Vortagesschluss.

rtr FRANKFURT. Am Vormittag waren die Titel nach Händlerangaben in Erwartung eines Bußgelds bis auf 20,67 ? gefallen. Der Dax lag am Mittag mit 1,6 % im Plus. Die Europäische Kommission teilte mit, eine Strafe von 24 Mill. ? gegen die Post verhängt zu haben, da diese nach Ansicht der Kommission mit einem Rabattsystem für Großkunden ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht hat.

Bernd Janssen, Analyst bei UBS Warburg in Frankfurt sagte zu der Kursbewegung der "Aktie Gelb": "Investoren waren wohl zu optimistisch, was die Aufnahme des Wertes in den Dax anging. Einige sahen es wohl auch als negativ an, dass die Gesellschaft zu einem Strafgeld verurteilt werden könnte." UBS stufe die Aktie auf "Halten" ein. Janssen sagte weiter, der Kursverfall sei nicht zu rechtfertigen, da die Post für eine mögliche Strafe 50 Mill. ? zurückgestellt habe. Die Aktie der Post debütierte am Montag im Dax, wo sie mit 1,52 % gewichtet ist. Im November waren die Papiere zu 21 ? zugeteilt worden. Im Februar erreichten die Aktien ihr bisheriges Hoch bei 24,78 ?.

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