Nach fadenscheiniger Begründung für Länderkampf-Absage
Zoff um Frankreichs Sprint-Staffel

Das will sich der französische Leichtathletik-Verband dann doch nicht von seinen Athleten bieten lassen: Die Staffel hatte kurzfristig die Teilnahme am Länderkampf in München abgesagt - offenbar mit einer fadenscheinigen Begründung. Das könnte die Athleten die Olymia-Teilnahme kosten.

HB ATHEN/PARIS. Die deutsche Sprintstaffel hat bei den Olympischen Spielen möglicherweise einen Konkurrenten weniger. Nach internen Streitigkeiten hat der französische Leichtathletik-Verband damit gedroht, sein Männer-Quartett über 4x100 m zurückzuziehen. Dies meldet die Sportzeitung "L'Equipe" am Montag. Hintergrund ist die kurzfristige Absage der Staffel beim Länderkampf am Sonntag in München. Der Technische Direktor Robert Poirier bezeichnete es als "inakzeptabel", dass Eddy de Lepine, Ronald Pognon und Aime-Issa Nthepe sich verletzt abmeldeten, dies aber offenbar nur eine Vorsichtsmaßnahme war.

Das Trio soll nun medizinisch untersucht werden. "Wenn uns die Ärzte einen negativen Bescheid geben, wird das Staffelteam nicht nach Athen gehen", kündigte Sprintkoordinator Pierre Bonvin an. Die oft geschmähten deutschen Sprinter hegen leise Medaillenhoffnungen, seit sie am 17. Juli beim Super Grand Prix in Madrid mit 38,30 Sekunden glänzten.

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