Nach Fortschritten
Arbeit an Kursk unterbrochen

Nach raschen Fortschritten sind die Vorarbeiten zur Bergung des gesunkenen russischen Atom-U-Bootes "Kursk" am Sonntag wegen schlechten Wetters erneut unterbrochen worden.

dpa MOSKAU. Bis dahin hatten die Taucher 22 der geplanten 26 Löcher in den 18 000 Tonnen schweren Rumpf gebohrt, teilte der russische Marinesprecher Igor Dygalo nach Angaben der Agentur Interfax mit. Dann machten hoher Wellengang und Nebel die Arbeit zu riskant. Die "Kursk" war am 12. August 2000 nach zwei Torpedo-Explosionen an Bord mit 118 Mann in der Barentssee gesunken.

Das schlechte Wetter am Sonntag verhinderte auch das Auslaufen des Spezialschiffes "Carrier" aus dem norwegischen Hafen Kirkenes. Die "Carrier" soll die Ausrüstung bringen, um den schwer beschädigten Bug der "Kursk" vor der Hebung abzutrennen. Die Bohrarbeiten waren zuvor schneller als erwartet verlaufen. Der Chef des niederländischen Bergungsunternehmens Mammoet, Jan van Seumeren, hatte für das Wochenende ein Ziel von 21 Löchern gesetzt. In den Öffnungen sollen die Stahltrossen festgemacht werden, um das Wrack Mitte September zu heben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%