Nach Freigabe von Scud-Frachter
USA entschuldigen sich bei Spaniern

Die USA haben sich nach der Freigabe der - von spanischen Soldaten - beschlagnahmten Schiffsladung nordkoreanischer Scud-Raketen bei Spanien entschuldigt.

HB/dpa MADRID. Zwei spanische Kriegsschiffe hatten auf einen Hinweis der Amerikaner hin den mit 15 Scud-Raketen und Sprengköpfen beladenen Frachter im Indischen Ozean aufgebracht. Washington entschied später jedoch, dem Frachter die Weiterfahrt nach Jemen zu gestatten.

Wie am Donnerstag in Madrid verlautete, bat der Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, Paul Wolfowitz, Spanien wegen der Wende in der Affäre um Entschuldigung. Zugleich bescheinigte er Spaniens Verteidigungsminister Federico Trillo, dass die spanische Marine bei der Operation zum Aufbringen des Frachters ein Höchstmaß an Professionalität bewiesen habe.

Die Freigabe der sichergestellten Scud-Raketen durch die USA hatte in Spanien eine gewisse Verstimmung ausgelöst. "Unsere Männer haben ihr Leben riskiert. Jetzt wüssten wir auch gerne warum", sagte ein Offizier nach Angaben der Zeitung "El País".

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