Nach Gertsentscheidung
Napster-Download fiel um 36 Prozent

Die Zahl der über Napster getauschten Musikstücke lag nach Angaben des Forschungsinstituts Webnoize im April 2001 um 36 % niedriger als im März, nachdem ein Gericht die Entfernung der urheberrechtlich geschützten Titel vom Napster-System angeordnet hatte.

Reuters NEW YORK. Die Zahl der über Napster getauschten MP3-Dateien sei vom Höchststand von 2,79 Mrd. im Februar auf 2,49 Mrd. im März und im April auf 1,59 Mrd. gesunken, teilte Webnoize mit. MP3 wandelt Musikstücke in kleine digitale Dateien um. Durch diese Technologie ist der Tausch von Musikstücken über Internet in den vergangenen zwei Jahren explosionartig gestiegen.

Napster muss nach dem Urteil eines US-Bezirksgerichts vom 5. März alle urheberrechtlich geschützten Musiktitel aus ihrem Angebot entfernen. Die Musikunternehmen sollten Napster eine Liste entsprechender Titel vorlegen. Napster müsse diese dann binnen drei Tagen von der Website www.napster.com mit Hilfe eines Filters entfernen.

Napster war vor rund zwei Jahren von einem US-Teenager entwickelt worden. Dort können Musikdateien anderer Internetnutzer gesucht, komprimiert und schließlich auf den eigenen Computer heruntergeladen werden.

Die größten Muskikfirmen der Welt, das heißt die Universal Music, Sony Music, Warner Music, Emi Group Plc und die Bertelsmann Music Group (BMG), hatten Napster erstmals im Dezember 1999 wegen Verletzung von Urheberrechten verklagt.

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