Nach guten USA-Vorgaben
Neuer Markt eröffnet seitwärts

Delbrück-Analysten glauben heute an eine weitere Stabilisierung der Wachstumswerte. Ixos zählt zu den Gewinnern., Intershop ist größter Verlierer.

dpa-afx FRANKFURT - Die Wachstumswerte am Frankfurter Neuen Markt haben den Handel am Donnerstag mit einer Seitwärtsbewegung begonnen. Bis um 9.19 Uhr lag der Nemax 50 mit 0,25 % Prozent auf 2.237,85 Zähler im Minus. Der alle Werte umfassende NEMAX All-Share rutschte um 0,45%auf 2.307,11 Punkte ab.

Die Analysten von Delbrück Asset Management erwarten für diesen Tag insgesamt ein positives Wachstum des Nemax 50. Sie sehen sogar gute Chancen für eine weitere Stabilisierung bis zu 2.332 Punkte.

Zu den größten Gewinnern im NEMAX 50 zählte in der ersten Handelsstunde die iXOS Software AG mit einem Plus von 11,21 % auf 5,95 Euro. iXOS hatte am Morgen die voraussichtlichen Umsatzzahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 (30. Juni) veröffentlicht. Demnach werde ein Rekordumstz von 33,6 Mill. Euro erwartet gegenüber 30,9 Mill. Euro im entsprechenden Vergleichsquartal.

Auch die Kontron Embedded Computers AG profitierte zum Handelsauftakt von positiven Zahlen. Die Attie verteuerte sich um 15,89 % auf 55,50 Euro. Der Anbieter miniaturisierter Computer berichtet für das vierte Quartal von einem Umsatzanstieg auf über 100 Mill. DM. Für das Gesamtgeschäftsjahr 2000 erwarte Kontron nun einen Umsatz von über 240 Mill. DM und liege damit über den zuletzt prognostizierten 212 Mill. DM. Auch für 2001 erwarte das Echinger Unternehmen ein unverändert starkes Wachstum.

Zu den größten Verlierern im Nemax 50 zählt bislang Intershop mit einem Verlust von 6,22 % auf 8,30 Euro. Das krisengeschüttelte Unternehmen wird zusätzlich durch eine Patentklage der an der Nasdaq gelisteten Open Market Inc.

Zudem werden die meisten Internetwerte durch Yahoo! belastet. Der Betreiber des Internetportals hatte am Abend erklärt, er rechne für 2001 mit einem geringeren Zuwachs von Umsatz und Gewinn als von Analysten erwartet werde. Nachbörslich war daraufhin die Aktie um mehr als 20 % eingebrochen.

Stark unter Druck stand auch IM Internationalmedia mit einem Minus von 8,41 % auf 24,50 Euro - allerdings bei vergleichsweise geringen Umsätzen. Gewinnmitnahmen würden den Titel belasten, hieß es dazu am Markt.

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