Nach Honeywell-Zugeständnis im Fusionspoker
Honeywell-Aktien verlieren, GE legen zu

dpa-afx NEW YORK. Die beiden fusionswilligen Unternehmen Honeywell und General Electrics (GE) haben im Freitagshandel äußerst unterschiedlich notiert. Honeywell-Aktien sackten bis 18.30 Uhr um 5,92 % auf 35,94 US-Dollar ab, während GE zeitgleich 1,95 % auf 49,83 US-Dollar zulegten. Der Dow-Jones-Index stieg gleichzeitig um 0,21 % auf 10 587,95 Punkte zu.

Um die Fusion doch noch vor der EU durchzupauken, hatte Honeywell zuvor ein geringeres Angebot des Elektrokonzerns akzeptiert. Honeywell-Vorstand Michael R. Bensignore hatte in einem Brief an GE-Chef Jack Welsh ein Tauschverhältnis von 1,01 Honeywell-Aktie gegen 1 GE-Aktie vorgeschlagen. Im ursprünglichen Angebot hatte GE 1,055 Honeywell-Aktie gegen 1 GE-Aktie geboten.

Das Honeywell-Zugeständnis wurde am Markt als letzter verzweifelter Versuch gesehen, die Verschmelzung mit GE zu retten. Die Analysten von Salomon Smith Barney, erklärten, für General Electric sei das Geschäft nicht unbedingt notwendig. Zudem würde vermutlich auch das neue Angebot die EU-Kommission nicht milder stimmen, kommentierte Analyst Jefrey Sprague.

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